Der Kammermusikkreis
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Hermann Rodenhausen

Komposition - Orgel


wurde in Laubach (Hessen) geboren. Schon früh erhielt er eine musikalische Ausbildung als Mitglied der Laubacher Kantorei, einem von der Evangelischen Kirche getragenen Knabenchor. Mit 14 Jahren trat er sein erstes Organistenamt an. Dem Studium der Mathematik und Physik an der Universität Heidelberg folgte ein Musikstudium an der University of Wisconsin (Madison) und an der Berliner Kirchenmusikschule. Seine Lehrer waren u.a. David Neiweem, Hanns-Martin Lehning (Orgel) und Renate Zimmermann (Orgel-improvisation). Fortbildungs- und Meisterkurse bei Martin Gotthard Schneider, Diether de la Motte und Jean Langlais (Schola Cantorum, Paris) rundeten seine musikalische Ausbildung ab. Hermann Rodenhausen war Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes und des Richard-Wagner-Verbandes.


Nach Beendigung seiner Studien übernahm er Lehr- und Forschungsaufgaben an den Universitäten Köln und Heidelberg. In universitärem Auftrag bekleidete er ein Organistenamt an der Heidelberger Universitätskirche, das Möglichkeiten einer Kooperation auch mit weiteren Kulturträgern eröffnete.

 

Zur Zeit ist Hermann Rodenhausen an der Universität Wuppertal tätig. Zu seinen Publikationen zählen neben wissenschaftlichen Fachveröffentlichungen interdisziplinäre und philosophische Werke. Seine Kompositionen, die vokale, instrumentalsolistische und kammermusikalische Konzeptionen umfassen, sind spürbar durch improvisatorische Formbilder geprägt und stehen Ideen der Meditation nahe.


CD Rodenhausen